Alternative Mitte: Mit uns gibt es keinen Björn Höcke im Bundesvorstand

//Alternative Mitte: Mit uns gibt es keinen Björn Höcke im Bundesvorstand

Alternative Mitte: Mit uns gibt es keinen Björn Höcke im Bundesvorstand

2017-10-06T12:57:33+00:00 06. 10. 2017|Presse|

Pressemitteilung vom 06.10.2017

Hannover. Die Alternative Mitte Niedersachsen nimmt die aktuelle Berichterstattung zu Personalenscheidungen in der AfD, die bereits im August getroffen worden sein sollen, mit Erstaunen zur Kenntnis. Hierbei handelt es sich ohne Zweifel um eine Seifenblase, die sehr bald zerplatzen wird. Die Aussage, die AfD wolle den thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke zum Bundesvorsitzenden machen, mag aber geeignet erscheinen, um bürgerlich-konservative Wähler in Niedersachsen dazu zu bringen, ihre Wahlentscheidung zu überdenken. Dazu besteht kein Anlass. Die Alternative Mitte stellt fest, dass die Entscheidung über den Bundesvorsitz erst auf einem Bundesparteitag getroffen wird und sich die Vorstellung, dies könne Björn Höcke werden, fernab jeder Realität bewegt. Darauf deuten bereits die Personalentscheidungen in der AfD-Bundestagsfraktion hin. Mit der Alternativen Mitte wird es einen Bundesvorsitzenden Björn Höcke nicht geben. Die Alternative Mitte wird zu gegebener Zeit eigene Personalvorschläge für den nächsten Bundesvorstand der AfD machen.

Mehrere Zeitungen berichten heute morgen, Spitzenpolitiker der AfD hätten auf einem Treffen am 27. August in Goslar beschlossen, dass der thüringische Landesvorsitzende Björn Höcke neuer Bundesvorsitzender der Partei werden solle. Höcke solle somit Nachfolger von Frauke Petry an der Seite von Jörg Meuthen werden. Ferner soll auch das Personaltableau für den gesamten Bundesvorstand und die künftige Bundestagsfraktion besprochen worden sein. Teilnehmer dieses Treffens seien, neben Björn Höcke, auch Jörg Meuthen und Alexander Gauland gewesen.

Die Alternative Mitte kann sich nicht vorstellen, dass der amtierende AfD-Bundessprecher und einer der beiden Fraktionsvorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion einem derartigen  Plan zugestimmt haben sollten. Wer in den nächsten Bundesvorstand gewählt wird, entscheiden die Mitglieder der AfD bzw. die Delegierten auf einem Bundesparteitag. Dass ein wie auch immer gearteter Plan, Herrn Höcke in den Bundesvorstand zu bringen oder ihn sogar als Bundesvorsitzenden zu installieren, wenig erfolgversprechend ist, zeigt sich bereits nach der Wahl des Vorstandes der Bundestagsfraktion. Eine Mehrheit für die Anhänger des Flügels, der Herrn Höcke unterstützt, ist, um es vorsichtig auszudrücken, nicht erkennbar. Die Alternative Mitte begrüßt die Entscheidungen der Bundestagsfraktion ausdrücklich und sieht hier ein Signal in die richtige Richtung. Auch Christopher Jahn, Kandidat für den niedersächsischen Landtag und Sprecher der Alternativen Mitte Niedersachsen ist sich sicher: “Björn Höcke wird kein Bundessprecher!“

 

Pressekontakt: Dr. Jens Wilharm, Christopher Jahn