Alternative Mitte Niedersachsen wählt Sprecher neu

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Alternative Mitte Niedersachsen wählt Sprecher neu

2018-05-06T19:15:40+00:00 06. 05. 2018|AM Blog, Presse|

Niedersachsen. Die Alternative Mitte (AM) Niedersachsen hat am Sonntag, 06.05.2018, auf einer Versammlung  in Barsinghausen fünf Sprecher gewählt. Dabei wurden Jens Wilharm, der auch Bundessprecher der Alternativen Mitte ist, Ulrich Bormann, Gabriele Wilke-Bormann und Christopher Jahn als Sprecher bestätigt. Neu hinzugewählt wurde Holger Biester. Die Sprecher sollen die AM-Landesgruppe Niedersachsen in den nächsten 2 Jahren vertreten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Den Wahlen ging ein Rechenschaftsbericht der Sprecher über die seit der Gründung am 12.08.2017 geleistete Arbeit voraus. Während auf Bundesebene viel bewirkt wurde und sich die AM-Sprecher aus Niedersachsen etwa an der Neugründung von AM-Landesgruppen in weiteren Landesverbänden, an den bisher 2 bundesweiten AM-Treffen, an bundesweiten Sprechertreffen sowie an der Erstellung und Betreuung von Webseiten und Auftritten in den sozialen Medien beteiligten, hat sich die Zahl der AM-Unterstützer in Niedersachsen in den letzten Monaten kaum erhöht. Die AM hat in Niedersachsen etwa die personelle Stärke eines Kreisverbandes. Ihre Unterstützer kommen aus 19 Kreisverbänden. Jens Wilharm führt das darauf zurück, dass sich die AM in Niedersachsen in den Monaten bis zur Neuwahl des AfD-Landesvorstandes im April sehr zurückgehalten habe, um sich nicht in der ohnehin sehr komplexen und aufgeheizten Situation an einem Lagerkampf zu beteiligen und weiteres Öl ins Feuer zu gießen. In Niedersachsen herrsche eine besondere Situation und hier sei es vordringlich gewesen, zunächst einmal Ruhe einkehren zu lassen. Das gelte zunächst auch weiterhin.

In offener Diskussion tauschten sich die Unterstützer, die an diesem wunderschönen Sonnentag den Weg nach Barsinghausen gefunden hatten, über viele Themen aus. Darunter die Aufgaben und Ziele der Alternativen Mitte, wie auch die Lage im AfD-Landesverband Niedersachsen nach der Neuwahl des Landesvorstandes. Dabei war deutlich spürbar, dass sich viele Anwesende von einem Druck befreit fühlten, der noch zu Jahresbeginn auf ihnen lastete und sich nun wieder sehr motiviert in die Parteiarbeit einbringen wollen. Dazu trug für sie einerseits die Arbeit der Alternativen Mitte auf Bundesebene bei, die, zuletzt mit dem 2. AM-Deutschlandtreffen in Dinslaken, als  positives Signal in die Partei und auch nach außen empfunden wurde. Andererseits wurden aber auch die veränderte Lage im Landesverband Niedersachsen und die Arbeit der AfD-Fraktionen im Bund und im Land positiv bewertet. Nicht zuletzt wurde die Umstrukturierung der Fraktionsspitze und des Landesvorstandes in Sachsen-Anhalt als klares Signal gewertet, dass nicht mehr tolerierbare Grenzüberschreitungen in der Partei nicht folgenlos bleiben.

Für die Zukunft wünschen sich die Teilnehmer der Versammlung innerparteiliche Aufklärungsarbeit über die Alternative Mitte. Immer noch würden AfD-Mitglieder, die sich offen zur AM bekennen, von interessierter Seite als Spalter bezeichnet und viele Mitglieder hätten in ihren Kreisverbänden bisher gar nicht die Möglichkeit, sich über die AM zu informieren. Die AfD-Mitglieder, die sich zur Alternativen Mitte zählen, wünschen sich, dass sich das ändert. Die Sprecher betonten, dass sie gern den Mitgliedern in den Kreisverbänden Rede und Antwort stehen wollen. Auch soll ein Info-Faltblatt entwickelt werden, das parteiintern über die Alternative Mitte aufklären soll.

Foto: v.l.n.r. Jens Wilharm, Holger Biester, Gabriele Wilke-Bormann, Ulrich Bormann, Christopher Jahn