Alternative Mitte Deutschland: Im Fall Höcke soll Bundesschiedsgericht entscheiden

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Alternative Mitte Deutschland: Im Fall Höcke soll Bundesschiedsgericht entscheiden

2018-05-10T06:14:14+00:00 10. 05. 2018|AM Blog, Presse|

Erklärung der Bundessprecher der Alternativen Mitte vom 09.05.2018 zum Urteil des Landesschiedsgerichts Thüringen im Parteiausschlussverfahren gegen Björn Höcke

So sehr wir die Hemmung der Landesschiedsrichter in Thüringen verstehen, den eigenen Landesvorsitzenden aus der AfD auszuschließen, so sehr sehen wir die Notwendigkeit, dieses für die gesamte Bundespartei wichtige Thema auch vom Bundesschiedsgericht entscheiden zu lassen.

Deshalb fordert die Alternative Mitte den Bundesvorstand auf, hier ein klares Zeichen zu setzen und den Rechtsweg voll auszuschöpfen. Zum Einen trägt dies der Wichtigkeit des Themas Rechnung, zum Anderen birgt nur dieser Weg die Chance, den inneren Frieden in der Partei herzustellen und zu erhalten.

Nichtsdestoweniger sollte dieser Weg auch in Björn Höckes eigenem Interesse erfolgen. Ihm wird es schlichtweg eine Frage der Ehre und damit folgend eine Notwendigkeit sein, das dem Urteil anhaftende Geschmäckle des möglichen Gefälligkeitsurteils zeitnah aus dem Weg zu räumen. Wir begrüßen daher jede Bestrebung Björn Höckes, das Bundesschiedsgericht aus eigener Motivation anzurufen. Dies sei nur konsequent, so Siegfried Lang, denn wenn man glaubwürdig bleiben will, dann muss man den Weg auch zu Ende gehen.